Dienstag, 3. Dezember 2019

48. Post - 28.11.19 - nach Cafayate

Am nächsten Morgen machen wir uns wieder auf. Ziel heute wird Cafayate sein, der Weg dorthin verspricht einige Sehenswürdigkeiten.

Kurze Rede, lieber ein paar Bilder. Von der Strecke gibt es eh nix besonderes zu berichten.
Da ich die Bilder vom Hotel / Hostel / what ever wiedergefunden habe, gibt es davon auch noch 2 Stück.
Und noch kurz nen Bild zu der gestrigen Fahrt:


47. Post - 27.11.19 - über 400 KM Umweg...

Da es mir heute wieder etwas besser geht, werden wir endlich wieder losziehen.
Ziel heute wird dasViaduct Polvorilla sein, etwas über 200 KM nord-westlich von Salta. Der Weg dorthin führt über die Routa 51 Onroad, die letzten KM Offroad über die Routa 40.

Die 51 ist eine sehr sehenswerte Straße, es gibt jede Menge bunter Berge und sehenswerte Felsformationen. Zudem Kurven ohne Ende und kaum Verkehr.
Spätestens als wir wieder Offroad fahren macht sich leider wieder mein Bauch bemerkbar, gesund bin ich also noch lange nicht 😞😡



Freitag, 29. November 2019

Montag, 25. November 2019

45. Post - 22.11.19 - Abkürzen nach Salta

Nach dem Aufstehen geht es mir richtig schlecht. Kreislauf, Schüttelfrost, von meinem Magen-Darm-Bereich wollen wir gar nicht erst reden.

Wo immer ich es mir weggeholt habe...es ist übel.Ich habe fast de ganze Nacht nicht geschlafen.

Wie in Trance baue ich das Zelt ab, an Kaffee oder gar Frühstück ist gar nicht zu denken.

Nach kurzer Rücksprache mit Bernd ist klar, dass ich aus der Wallachei raus muss, wir werden direkt nach Salta fahren.
Aber dafür müssen wir erstmal aus der Wildniss hier heraus. Mind. 100 KM bis zum nächsten größeren Kaff, knapp 220 km bis zur nächsten Teerstraße in Susques...




44. Post - 21.11.19 - Ausreise nach Argentinien

Auf dem Weg zur Grenze kommen wir am Vormittag an einem Reifenspezi vorbei.
Kurzerhand halten wir an und fragen nach den Preisen...50 Soles...gebongt.
So viel Ärger wie ich in den letzten Tagen und Wochen mit dem Reifen hatte...zudem wollen wir jetzt ja auf die Routa 40. Heißt über 400 KM offroad.

Und ein neuer Reifen (es sind noch 3 - 4.000 KM bis zum "Ziel") soll hier in Argentinien schlappe 360 Euro kosten! Wohlgemerkt einer! Ähm...ich glaube nicht.

Als der Mechaniker sich mit Wagenheber an meiner Dicken zu schaffen machen will, schicke ich ihn weg. Die Felge baue ich selber aus...keiner legt Hand an mein Schätzchen außer mir 😄


43. Post - 19./20.11.19 Salar de Uyuni...erneut

Heute geht es wieder zum Salar de Uyuni. Ich mag diese riiiesige menschenleere Salzebene halt.
Man kann hier schön ausspannen und seine Fotoskills erweitern.

Diesmal fahren wir von der Nordseite an. Und der Anblick ist um ein vielfaches reizvoller als von Uyuni aus.
Man fährt den Berg runter und blickt auf die riesige Salzebene, ein traumhafter Anblick.


Sonntag, 24. November 2019

42. Post - 18.11.19 nach Uyuni / Bolivien

Wir fahren recht früh in Arica los, schließlich gilt es heute wieder KM machen uns dazu auch noch einen Grenzübergang hinter sich zu bringen.
Kurz nachdem wir aus Arica raus sind, biegen wir Richtung Osten ab...und fahren in ein wirklich sehenswertes Gebiet hinein.
Links und rechts riesige Sanddünen, dazwischen ein grünes Tal liegend. Ein herrlicher Anblick 😍


Donnerstag, 21. November 2019

41. Post - 17.11.19 - Ab über die Grenze nach Arica / Chile

Nach dem Aufstehen heißt es wieder KM machen. Ich will mich mit Bernd in Tacna treffen, einem Ort kurz vor der Grenze von Chile.
Die Peruzeit neigt sich also dem Ende zu...es gebe sicher noch einiges zu entdecken, aber so langsam müssen wir wieder Richtung Süden fahren. 6 Wochen sind jetzt fast rum, also Halbzeit.

Zum Glück bin ich zur Küste runtergefahren, so habe ich die alte Panamerica Strecke vor mir. Und sie ist sehr gut zu fahren, kaum Baustellen und auch der Verkehr hält sich in Grenzen.

Was mir gestern bereits aufgefallen ist:
Extrem viel Polizei in Vollausstattung und schwer bewaffnet steht an jeder größeren Kreuzung und vor jeder Industrieanlage.
Scheinbar gibt es hier in der Gegend öfter mal Probleme...dies bestätigt sich auch während der Fahrt, viele verbrannte Reifenstapel und Barrikaden sind auf der Strecke zu sehen.
Ist ja fast wieder wie in Bolivien...

Trotzdem komme ich gut durch, nur einmal muss ich wegen einer Baustelle einen Umweg fahren. Da ich mich nicht ans Navi halte, lande ich mit meiner dicken Fuhre auch direkt in einem Sandfeld 😑
Augen zu und durch.

Der Rest der Strecke ist dafür umso schöner zu befahren. Eine Kurve nach der anderen und das alles nur einige Meter vom Meer entfernt, toll!

Die Zeit vergeht wie im Flug und so mache ich viel zu wenige Fotos von dieser tollen Strecke  😞

40. Post - 16.11.19 Besichtigung Colca Canyon und dann wieder runter zu Küste

Wir werden gegen kurz vor 6 wach. Ich höre Bernd schon aus dem Zelt schlüpfen und er macht sich augenscheinlich schon direkt ans zusammenpacken.
Ok...die Kondore sind ihm ja recht wichtig.
Also schäle ich mich trotz unruhiger Nacht auch aus dem Zelt und fange an zu packen.

Bernd ist deutlich vor mir fertig und macht sich direkt auf den Weg zum Canyon...ok, da hat es einer eilig 😆

20 min später hab ich auch alles zusammen und will los. Da wir auf knapp 4000m sind, muss die Dicke wieder etwas länger orgeln, bis sie anspringt. Zumindest morgens mag sie die hohen Berge nicht so, hatte ich jetzt bereits öfter.

Wie schon gestern berichtet:
Der zweittiefste Canyon der Welt ist in meinen Augen den Umweg nicht wert. Nett anzusehen, aber ähnliche Canyons hatten wir auch bisher schon, wenn auch nicht so tief.

Auch wenn ich die Kondore nur aus der Entfernung gesehen habe...sehen sie fast so wie im Zoo aus. Mit der Ausnahme, dass sie hier glücklich sind und durch die Lüfte gleiten dürfen.
Aber auch das rechtfertigt, in meinen Augen, den Umweg immer noch nicht.

Montag, 18. November 2019

39. Post - 15.11.10 - Colca Canyon 2. Versuch

Heute wollen wir erneut versuchen zum Canyon zu gelangen.
Nachdem es vor ein paar Tagen von der Offroad Seite her wegen der defekten Benzinpumpe ja nicht geklappt hat, versuchen wir es heute von der anderen Seite.

Insgesammt wird dabei ein "Umweg" von über 400 KM zustande kommen. Man sagt ja Umwege erweitern die Ortskenntnis, einer meiner Grundprinzipien.
Um es aber vorweg zu nehmen: der Umweg hat sich, ähnlich wie Nazca und die Oase Huacachine, als nicht unbedingt lohnenswert herausgestellt.

Schön war allerdings die Anfahrt zum Canyon. Die knapp 200 km führen über zwei hohe Berge, mit etlichen Kurven.
Es war zwar kalt, aber trocken. So hatten wir ordentlich Kurvenspaß. Bei der Hin- und Rückfahrt musste ich diverse Mal bewusst vom Gas gehen, sonst wäre ich Bernd wohl weggefahren. So sehr war der Kurvenrausch wieder vorhanden ;-)
Die Dicke halt halt selbst hier in der Höhe ordentlich Bums, da kommt der Einzylinder nicht mehr mit.